"Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh' ich wieder aus" - mit diesen Versen beginnt die Winterreise, die Franz Schubert im Herbst 1827 komponierte. Die Texte stammen von Wilhelm Müller (1794.1827). Franz Schubert wurde von den Gedichten unmittelbar angesprochen und vertonte sie im Todesjahr Wilhelm Müllers, ein Jahr vor seinem eigenen Tod.
Die Winterreise ist einer der bekanntesten Liderzyklen der Romantik, mit dem Schubert eine Darstellung des existentiellen Schmerzes des Menschen gelang. Im Verlauf des Zyklus wird der Hörer immer mehr zum Begleiter des Wanderers, der zentralen Figur der Winterreise. Dieser zieht nach einem Liebeserlebnis aus eigener Entscheidung ohne Ziehl und Hoffnung hinaus in die Winternacht. Innerhalb des Zyklus lässt sich kein durchgehender Handlungsstrang erkennen. Es handelt sich eher um einzelne Eindrücke eines jungen Wanderers.
Auf den 24 Stationen seines passionsgleichen Weges ist er zunächst starken Stimmungsgegensätzen von überschwänglicher Freude bis hin zu hoffnungsloser Verzweiflung ausgesetzt - von Schubert durch den häufigen Wechsel des Tongeschlechts verdeutlicht -, bevor sich allmählich eine einheitliche, jedoch vielfältig schattierte, düstere Stimmung durchsetzt. Im Ausklang des Zyklus trifft der Wanderer auf den Leiermann, der frierend seine Leier dreht, aber von niemandem gehört wird. Die Melodie erstarrt hier zur scheinbar banalen Formel, das musikalische Leben hat sich verflüchtigt und das Gefühl scheint aus einem verloschenen Herzen entwichen zu sein. (nach Wikipedia)
Für den in Osnabrück geborenen Bariton Konstantin Ingenpaß steht die Musik seit frühester Kindheit im Lebensmittelpunkt. Am CJD-Gymnasium Versmold wawr er langjähriges Mitglied des Jugenkammerchores, in dem seine Liebe zur Musik nachhaltig entfacht wurde. Seine persönliche Vorliebe für die Lyrik wie auch die künstlerische Freiheit und Selbstständigkeit in der Interpretation von Kunstlied führten während und nach dem Studium zu einer intensiven Auseinandersetzung mit diesem Genre. Im Oktober 2020 wurde diese Arbeit mit dem 1. Preis beim internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie in Stuttgart ausgezeichnet.
Als Liedinterpret ist er bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Schubertfest Dortmund, dem Heidelberger Frühling, dem Internationalen Musikfestival Koblenz, den Gustav-Mahler-Musikwochen in Toblach, dem Rheinvokal Festival, dem Gargan International Musik Festival (Japan), dme New Art-Song Festival in Kapstadt (Südafrika) und dem Koriyama Canal International Music Festival (Japan) aufgetreten. Darüber hinaus ist auf zahlreichen Opern- und Konzertbühnen zu Gast.
Die südkoreanische Pianistin Hyun-hwa Park ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, darunter des 1. Preises beim Hugo-Wolf-Wettbewerb Stuttgart (2020) und des Mozart-Preises beim Concours International de Musique de Chambre de Lyon (2019) gemeinsam mit Konstantin Ingenpaß. Als gefragte Liedpianistin und Kammermusikerin gastierte sie bei renommierten Festivals und wirkte regelmäßig als Kammermusikpartnerin von Mitgliedern der Essener und Duisburger Philhamoniker.
Ausführende:
Die Winterreise ist einer der bekanntesten Liderzyklen der Romantik, mit dem Schubert eine Darstellung des existentiellen Schmerzes des Menschen gelang. Im Verlauf des Zyklus wird der Hörer immer mehr zum Begleiter des Wanderers, der zentralen Figur der Winterreise. Dieser zieht nach einem Liebeserlebnis aus eigener Entscheidung ohne Ziehl und Hoffnung hinaus in die Winternacht. Innerhalb des Zyklus lässt sich kein durchgehender Handlungsstrang erkennen. Es handelt sich eher um einzelne Eindrücke eines jungen Wanderers.
Auf den 24 Stationen seines passionsgleichen Weges ist er zunächst starken Stimmungsgegensätzen von überschwänglicher Freude bis hin zu hoffnungsloser Verzweiflung ausgesetzt - von Schubert durch den häufigen Wechsel des Tongeschlechts verdeutlicht -, bevor sich allmählich eine einheitliche, jedoch vielfältig schattierte, düstere Stimmung durchsetzt. Im Ausklang des Zyklus trifft der Wanderer auf den Leiermann, der frierend seine Leier dreht, aber von niemandem gehört wird. Die Melodie erstarrt hier zur scheinbar banalen Formel, das musikalische Leben hat sich verflüchtigt und das Gefühl scheint aus einem verloschenen Herzen entwichen zu sein. (nach Wikipedia)
Für den in Osnabrück geborenen Bariton Konstantin Ingenpaß steht die Musik seit frühester Kindheit im Lebensmittelpunkt. Am CJD-Gymnasium Versmold wawr er langjähriges Mitglied des Jugenkammerchores, in dem seine Liebe zur Musik nachhaltig entfacht wurde. Seine persönliche Vorliebe für die Lyrik wie auch die künstlerische Freiheit und Selbstständigkeit in der Interpretation von Kunstlied führten während und nach dem Studium zu einer intensiven Auseinandersetzung mit diesem Genre. Im Oktober 2020 wurde diese Arbeit mit dem 1. Preis beim internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie in Stuttgart ausgezeichnet.
Als Liedinterpret ist er bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Schubertfest Dortmund, dem Heidelberger Frühling, dem Internationalen Musikfestival Koblenz, den Gustav-Mahler-Musikwochen in Toblach, dem Rheinvokal Festival, dem Gargan International Musik Festival (Japan), dme New Art-Song Festival in Kapstadt (Südafrika) und dem Koriyama Canal International Music Festival (Japan) aufgetreten. Darüber hinaus ist auf zahlreichen Opern- und Konzertbühnen zu Gast.
Die südkoreanische Pianistin Hyun-hwa Park ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, darunter des 1. Preises beim Hugo-Wolf-Wettbewerb Stuttgart (2020) und des Mozart-Preises beim Concours International de Musique de Chambre de Lyon (2019) gemeinsam mit Konstantin Ingenpaß. Als gefragte Liedpianistin und Kammermusikerin gastierte sie bei renommierten Festivals und wirkte regelmäßig als Kammermusikpartnerin von Mitgliedern der Essener und Duisburger Philhamoniker.
Ausführende:
- Konstantin Ingenpaß (Gesang)
- Hyun-hwa Park (Klavier)
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Standart: 16,00 €
Ermäßigt: 8,00 €
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