Bühnenfassung von Malte Kreutzfeldt
Schwerwiegend ist die Liste der Klagen, die Wolf, Hund, Hase und Hahn am Hof bei König Nobel gegen Reineke Fuchs vorbringen. Sie sind sich einig: Der Fuchs muss zur Rechenschaft gezogen werden. Bär und Kater schwärmen nacheinander aus, um Reineke aus seinem Fuchsbau zu holen. Beide kehren ramponiert zurück, denn Reineke hat sie ausgetrickst und zusätzlich die Liste seiner Vergehen verlängert. Endlich schafft es der Dachs, Reineke zum Prozess zu bringen. Schnell fällt das Urteil: Todesstrafe. Jetzt gerät Reineke erst recht in Fahrt. Er fabuliert dem König und der Königin von einem großen Schatz und einer Verschwörung gegen das Königspaar. Der König will mehr erfahren. Reineke scheint gerettet und manipuliert weiter mit heimtückischer Falschheit und rücksichtsloser Bosheit seine Mittiere. Sein hemmungsloses Vorgehen wird das offensichtliche Geheimnis seines Erfolges.
Mit seinem 1794 veröffentlichten Versepos Reineke Fuchs, einer Variante der gleichnamigen, seit dem Mittelalter sehr populären Fabel, schreibt Goethe gegen seinen Frust über die politischen Umstände seiner Zeit an. Wer in unserer Gegenwart nach Ähnlichkeiten mit Reinekes »Karriere« sucht, wird leider wohl nicht selten fündig.
Inszenierung Dariusch Yazdkhasti
Bühne und Kostüme Julia Hattstein
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